Luxuriöses Familienbad Gemeinsam unterm Dach entspannen

In dem frisch sanierten Dachgeschossbad gibt es überall etwas zu bestaunen. Ob die freistehende, beleuchtete Badewanne, die einzigartige Dusche mit integrierter Sitzbank oder der geradlinige Waschplatz, an dem man bequem zum Stylen und Schminken Platz nehmen kann. In diesem schönen, weitläufigen Familienbadezimmer können sich Eltern und Kind rundum wohlfühlen.

Fakten

BadtypKomplettbad
StilModern
Größe Groß
Budget€€€€
Ort73033 Göppingen
FertigstellungFebruar 2015
Bauzeit6 Wochen
BadplanungAstrid Stübler

Highlights

  • Freistehende Badewanne
  • Badewanne mit Whirlsystem
  • Optimales Beleuchtungskonzept
  • Bodengleiche Walk-In-Dusche
  • Drei verschiedene Brausearten
  • Waschtisch mit Schminkbereich
  • Wohnliches, modernes Design

Ein Bad der besonderen Art

Kaputte Fliesen, teils stark gebrauchte Einrichtungselemente und eine schlechte Lichtsituation – das waren nur einige Dinge, die die Auftraggeber dazu bewegten, ihr Bad sanieren zu lassen. Der Raum bot mit seiner Glasfront und der Lage unter dem Dach wunderbare Voraussetzungen für ein schönes und wohnliches Familienbad. Optik und Wellness sollten bei der Neugestaltung ebenso eine Rolle spielen. Und mit Planerin Astrid Stübler fanden die Kunden den perfekten Ansprechpartner für ihr Vorhaben.

Freistehende Whirlwanne mit Standarmatur
Die freistehende Badewanne ist der Mittelpunkt des Badezimmers

Sie entwarf ein modernes Badkonzept, das sowohl eine bodengleiche Walk-In-Dusche als auch eine Wanne mit Whirlsystem enthielt. Zur Freude der Auftraggeber konnte das Team ihnen den Traum der freistehenden Badewanne erfüllen. Sie zählt ganz klar zu den Highlights im Badezimmer: Dank der einzigartigen Bodengestaltung aus grauen Feinsteinzeugfliesen und Eichendielen wird die Badewanne zum Dreh- und Angelpunkt im Bad – die Füße werden fast automatisch zu ihr geleitet.

Familiengerechter Umbau

An dem Bad war gute 20 Jahre nichts verändert worden. Nur logisch, dass es nicht allein die Optik war, die Nachholbedarf hatte. Die Raumstruktur wurde verändert. So rückte beispielsweise die Dusche an eine völlig neue Stelle. Schon daher mussten nach der Demontage des Altbestands die Leitungen neu verlegt werden. Der bodenebene Einbau der Dusche erwies sich als knifflig, konnte allerdings gemeistert werden.

Wir wollten unbedingt mehr Ruhe im Bad. Frau Stübler schlug vor, eine Decke einzuziehen. Eine wunderbare Idee. Vor allem, weil sie so die Lampen nach unseren Wünschen einbauen konnte. Zweitens geht uns durch die Decke nicht mehr so viel Wärme verloren.
Bauherr

Obwohl es im gesamten Haus der Bauherren eine Luftheizung gibt, die u.a. auch die Böden erwärmt, baute das Team von Stübler zusätzlich eine Fußbodenheizung ein. Sie ist – anders als die bestehende Heizung – in der Lage, auch den Bereich der Dusche richtig aufzuwärmen. Kalte Füße gehören damit der Vergangenheit an. Zum Trocknen und Anwärmen von Handtüchern und anderen Badtextilien steht ein separater Heizkörper bereit. Das Modell von Bemm befindet sich in der Nähe der Badewanne und ergänzt das Familienbad um ein weiteres Schmuckstück. Zum besonderen Hingucker macht ihn das Fingerabdruck-Design.

Whirlwanne unter der Dachgaube
Das Familienbad zeigt einen Mix aus hellen und dunklen Tönen sowie verschiedenen Materialien

Wohlfühlbad

Die hellen Eichendielen verströmen in Kombination mit den grauen Großformatfliesen eine ungemein wohnliche Stimmung. Verstärkt wird dieser Effekt noch dadurch, dass insgesamt nur wenig Fliesen verlegt wurden. Der überwiegende Teil der Wände wurde verputzt und erstrahlt in einem hellen Ton, was darüber hinaus zu mehr Freundlichkeit beiträgt. Eine Sitzbank, die dank mehrerer Fächer zugleich Stauraum gewährt, betont den Wohnraumcharakter. Mit kuschligen Kissen in Szene gesetzt, lädt sie zum Erholen ein – und wieso auch nicht, bei einer so großartigen Aussicht?

Sitzbank mit Regalfunktion
Mitgedacht: Die Bank von Domovari ist Sitzgelegenheit und Regal in einem

Beim Fertigen und Einbauen der Sitzbank war besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Denn sie reicht in einem 90°-Winkel um die Ecke bis in die Dusche hinein. Dort ist sie an das Gefälle des Bodens angepasst. Das Einzelstück musste also millimetergenau gearbeitet sein, um in seiner Gesamtheit in das Familienbad zu passen. In der barrierefrei begehbaren Walk-In-Dusche fungiert die Sitzbank ebenfalls als Ablage für diverse Badutensilien.

Ein indirekt beleuchtetes Glasbild gibt der Dusche einen besonders modernen Touch. Dank der Glasabtrennung von HSK ist das Motiv gut sichtbar – genauso wie die tolle Duschausstattung: Armatur, Hand-, Kopf- und Schwallbrause stammen vom Hersteller Hansgrohe und machen jeden Duschgang zu einem Vergnügen. Zugleich sorgen die LEDs des Glasbilds wie auch die Wandlampe von Zierath für ein stimmungsvolles Setting.

Whirlwanne und Walk-In-Dusche
Dusche und Badewanne sind ein tolles Gespann
Die Wände haben wir mit einem speziellen Feinputz verkleidet, der einen leichten Glimmereffekt hat, wodurch der Farbton besser zum Tragen kommt.
Astrid Stübler

Während das Lichtsystem von Kiteo als Grundbeleuchtung fungiert, sind es doch die zusätzlichen Lichtquellen, die dem Familienbadezimmer diese ganz besonders beruhigende Ausstrahlung verleihen. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil, um in der Walk-In-Dusche entspannen zu können – oder in der mittig unter der Dachgaube platzierten Badewanne von Domovari. Ein eingebautes Whirlsystem von baYou schenkt beim Baden ganz besondere Wellnessmomente.

Die strahlend weiße Farbe der Badewanne kommt auf den Eichenholzdielen gut zur Geltung. Sie markiert ihren eigenen Bereich im Bad. Ergänzt wird das Modell durch die hoch aufragende Standarmatur von Keuco, die das Design der Wanne aufgreift und den modernen Look unterstreicht. Für einen ganz besonderen optischen Akzent sorgen die farbwechselnden Unterwasserspots.

Waschtisch mit Schminkplatz
Familientauglich: Der Waschplatz passt perfekt zum großzügigen Bad

Das Mastella Möbel räumt – in Verbindung mit dem Hochschrank, der sich auf der anderen Seite der Tür befindet – viel Stauraum ein. Zum anderen bietet die Anlage auch oberhalb viel Ablagefläche. Das Aufsatzbecken von Alape hat ausreichend Platz, ebenso verschiedene Accessoires und Schminkutensilien. Auf der linken Seite ist ein Teil des Waschtischs ausgespart worden, um einen komfortablen Bereich für Styling und Make-up schaffen zu können. Neben einem großen Spiegel gibt es einen kleineren, beleuchteten Kosmetikspiegel, der beim Schminken hilft.

Der vorrangig als Waschtisch genutzte Bereich verfügt ebenfalls über einen großen Lichtspiegel von Zierath. Unter diesem erstrecken sich dunkle Mosaikfliesen bis zur Waschtischplatte, die als effektiver sowie optisch ansprechender Spritzschutz dienen. Um den Waschtisch möglichst frei zu halten, wurden nicht nur die Armatur, sondern auch die Keuco Accessoires an der Wand angebracht. Auf diese Weise geht keine Stellfläche verloren.

WC und Bidet
Von der Tece Spülbetätigung bis hin zum Bürstenhalter ist das Zubehör von Dusch-WC und Bidet aufeinander abgestimmt

Zwischen der Badezimmertür und dem Eingang zum begehbaren Kleiderschrank haben das WC, Bidet und der Hängeschrank ihren neuen Standort gefunden. Das Duravit Bidet wurde mit einer Armatur von Keuco ausgestattet, wie Badewanne und Waschbecken. Dadurch ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Formalsprachlich passt auch das Dusch-WC von Toto hervorragend zum Bidet. Beide Elemente zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus. Zudem verspricht die Reinigung mit Wasser eine besonders hygienische Reinigung.

Grundriss Komplettbad
Der Grundriss des neuen Familienbadezimmers auf 16 m²
Astrid Stübler

Von
Astrid Stübler

Badplanerin für Stübler GmbH.

Astrid Stübler ist nicht nur Badplanerin bei der Stübler GmbH in Eislingen/Fils, sondern kümmert sich auch um Kundenbetreuung und Büroarbeit. Über 20 Jahre Berufserfahrung und mehr als 1600 erfolgreiche Badsanierungen machen sie für ihre Auftraggeber zu einem kompetenten Ansprechpartner, dem sie gerne ihr Bad anvertrauen. Und Kundenwünsche stehen bei Astrid Stübler stets an erster Stelle.

Bilder vom HEIMWOHL-Bad in Göppingen