Duschsanierung von A bis Z

FÜR EIN PRICKELNDES VERGNÜGEN

Mehr als die Hälfte der Deutschen tut es täglich: Duschen. Die Durchschnittsdauer beträgt dabei sechs Minuten. Der gemütliche Typ braucht gerne ein wenig länger und liegt mit mehr als zehn Minuten deutlich über dem Mittelwert. Die Hälfte aller Bundesbürger benötigt nur einen dreiminütigen Schauer, um anschließend erfrischt und sauber aus der Dusche zu steigen. Eines haben alle gemeinsam: Sie wollen sich in ihrer Dusche wohlfühlen. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Duschsituation mit einer Sanierung Ihren Bedürfnissen am besten anpassen können und worauf Sie dabei achten müssen.

 

Duschsanierung: Artenvielfalt

Egal ob Lang- oder Kurzduscher, für jeden Typ hält die Badbranche das richtige Modell bereit. Heutzutage herrscht eine Artenvielfalt, die eine individuelle Anpassung der Dusche stark vereinfacht. Neben der Vielzahl an Fertigduschen bedienen vor allem maßgeschneiderte Modelle die Bedürfnisse der Kunden in umfassender Art und Weise. Wenn Sie Ihre Dusche renovieren möchten, stehen Ihnen ebenso viele Gestaltungsmöglichkeiten offen.

Bei einer Sanierung können Sie sich über eine komplette oder teilweise neue Dusche freuen. Ist das Budget knapp und sollen nur Schönheitsreparaturen die Nasszelle in einen Wohlfühlort verwandeln, besteht die Option, die Dusche renovieren zu lassen. Alte Fliesen können überklebt oder mit einer durchgehenden Wandverkleidungsplatte aufgewertet werden. Auch eine neue Armatur oder Duschtrennwände machen aus der unansehnlichen Nasszelle einen Ort der Entspannung.

Um zu erfahren, was Sie bei einer Duschsanierung oder -renovierung alles erneuern können, müssen Sie zuerst die einzelnen Bestandteile kennen. Als erstes lassen sich Duschen nach ihrer Position im Raum und der Art ihrer Gestaltung kategorisieren:

 

Art der DuscheBegrenzungenPositionEigenschaften
Geschlossen (Duschkabine)4Freistehend, Vorwand- oder Eckdusche
  • Wärme wird in der Kabine gehalten
  • Spritzwasser bleibt innerhalb des Areals
  • Privatsphäre
Halboffen (Walk-In)2 – 3Vorwand-, Eck- oder Einbaudusche (Nischenlösung)
  • Wasserdampf kann direkt abziehen
  • freier Zugang (Tür fehlt)
  • Spritzschutz
  • Privatsphäre
Offen0 – 3Freistehend, Vorwand- oder Eckdusche
  • auf Begrenzungen wird verzichtet
  • flexible Gestaltungsmöglichkeiten
  • Bewegungsfreiheit

 

Frei begehbare Duschen – offene und Walk-In-Duschen – lassen die Grenze zwischen Duschbereich und übrigem Bad verschwimmen oder ganz verschwinden. Sie gewährleisten ein komfortables Betreten. Darüber hinaus lassen sie Bäder größer und einladender wirken.

Platzsparend ist vor allem die Eckdusche. Infolge ihres Grundrisses wird sie auch als Viertelkreisdusche bezeichnet. Gegenüber der Ecke befinden sich oftmals Türen aus gebogenen Kreissegmenten, durch die der Einstieg erfolgt. Diese Modellformen von Duschen sind als offene oder geschlossene Arten erhältlich. In vielen Badezimmern finden sich heute geschlossene Duschkabinen. In den letzten Jahren zeichnet sich jedoch ein deutlicher Trend in Richtung der offenen Variante ab.

 

Barrierearme Duschwanne in Weiß von Mauersberger

Eine offene Dusche lässt das Badezimmer frei und einladen wirken. Ist eine bodengleiche Variante nicht möglich, kann eine flache Duschwanne oder ein Podest eingeplant werden.

 

Für offene Duschen muss lediglich eine Wandfläche für die Armaturen zur Verfügung stehen. Sie werden in einer Position installiert, dass möglichst kein Spritzwasser außerhalb des Duschbereichs gelangt. Zusätzlich sollten Sie beachten, dass der sich während des Duschens bildende Wasserdampf ungehindert ins Badezimmer gelangt und Spiegelflächen beschlagen. Be- und Entlüftungssysteme sowie beheizbare Spiegel schaffen hier Abhilfe.

 

Duschbadewannen

Für Paare oder Familien, in denen gleichermaßen geduscht und gebadet wird, und in kleinen Bädern bietet sich eine Kombination an – die Badewanne mit Dusche. Bei diesen Modellen wird ein Teil der Wanne als Duschzone genutzt. Bei manchen Modellen ist dieser Bereich deutlich ausgeformt und breiter. Der Unterschied zum Badewannenaufsatz liegt in dem Fall darin, dass Duschbadewannen in der Regel sowohl vollwertige Duschkabine als auch Badewanne in einem sind.

Es gibt darüber hinaus Wannen, die mit einer Tür ausgestattet sind. Diese ist absolut dicht und erleichtert den Einstieg. Somit sind prickelndes Duschvergnügen und entspannendes Vollbad im selben Maße garantiert.

 

Duschbadewanne

Die Badewanne mit Tür ist barrierearm und ästhetisch ansprechend

Duschsanierung: Formenvielfalt

Ob Fertigdusche oder maßgeschneidertes Modell – ebenso vielfältig wie die Arten sind die Formen von Duschen. Ausschlaggebend ist vor allem die Duschtasse. Sie beeinflusst die Form der gesamten Dusche.

 

Folgenden Duschtassen (Formen) stehen zur Auswahl:

  • Quadratisch
  • Rechteckig
  • Fünfeckig
  • Sechseckig
  • Rund
  • Halbrund
  • Viertelkreis

 

Hinzu kommen ebenerdige Duschwannen, die beim Bau von barrierefreien Duschen in den Boden eingelassen werden. Der Wasserablauf verschwindet im Boden, sodass eine bodengleiche Duschfläche entsteht. Badezimmer, in denen der Einbau einer ebenerdigen Dusche nicht möglich ist, können durch ein Podest optisch enorm aufgewertet werden. Bei dieser Bauart entsteht ebenfalls eine durchgängige Duschfläche, die leicht erhöht ist. Eine bodengleiche Dusche ohne Tür erhöht die Barrierefreiheit zusätzlich, da ohne Weiteres die Dusche bequem betreten werden kann.

 

Bodengleiche weiße Duschtasse mit gläserner Abtrennung inklsuive Tür

 

Duschtassen stehen somit nicht nur mit unterschiedlichen Formen, sondern auch in verschiedenen Einbauhöhen zur Auswahl. Von tief über flach bis hin zu extra flach. Duschwannen mit höherer Schürze können bequem für ein Fußbad genutzt werden. Flache Modelle erleichtern den Einstieg, da die zu überwindende Stufe niedrig gehalten wird.

 

Verschiedene Duschtassenformen: sechseckig, rechteckig, viertelkreis und halbrkeis

Bei Duschtassen können Sie zwischen unterschiedlichen Formen und Einbauhöhen wählen

 

Als Materialien für Duschwannen stehen verschiedene Acrylarten sowie Stahlemaille zur Verfügung. Acrylduschwannen bieten eine hohe Stabilität, Formbarkeit in der Fertigung sowie homogene, porenfreie Oberflächen. Brausetassen aus Emaille sind schlag- und kratzfest, zusätzlich leiten sie die Wärme optimal weiter.

 

Beim Kauf einer neuen Duschtasse sollten Sie auf die richtige Beschichtung achten. Diese sollte rutschfest sein, um einen sicheren Stand während des Duschens zu gewährleisten. Zusätzlich sind die Eigenschaften wasser- und schmutzabweisend beachtenswert, um die Reinigung zu erleichtern.

 

Aufhängung

Hat man sich für ein geschlossenes Duschmodell entschieden, stehen verschiedene Arten der Aufhängung zur Verfügung. Gemeint ist die Führung der Duschtüren, die sich in jedem Fall bequem und leichtgängig öffnen lassen und im geschlossenen Zustand absolut dicht sein sollten. Um dies zu gewährleisten, kommen im Idealfall Hebe- und Senkscharniere sowie kugelgelagerte Leichtlaufschienen zum Einsatz.

 

Rahmung

Geschlossene sowie offene Duschen können neben einer gemauerten Variante ebenfalls von gläsernen Wänden begrenzt werden. Diese stehen in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung. In den meisten Fällen bestehen sie aus Glas, weshalb eine zusätzliche Beschichtung empfehlenswert ist. Dann können die Scheiben nach dem Duschen einfach und mühelos mit einem Abzieher gereinigt werden.

 

Ausführungen von Trennwänden:

 

rahmenlosBesonderer Beliebtheit erfreuen sich edel wirkende, rahmenlose Trennwände. Sie bestehen lediglich aus Glas und Beschlägen. Um das Öffnen der Türen, sofern vorhanden, zu erleichtern, verfügen diese über eine praktische Hebe-Senk-Funktion. Aufmaß und Montage von rahmenlose Glasduschen sollten vom Fachmann vorgenommen werden. Schiefe Wände oder vom rechten Winkel abweichende Ecken werden entsprechend berücksichtigt und böse Überraschungen vermieden.
teilgerahmtTeilgerahmte Trennwände überzeugen wie vollständig gerahmte Modelle durch ihre Stabilität und Ausstattungsvielfalt. Sie können ohne Türen oder mit unterschiedlichen Türmodellen bestückt werden. Sie dienen ebenso als Nischenlösungen und praktische Wannenaufsätze. Neben aufgesetzten, die oftmals zu finden sind, stehen gleichzeitig flächenbündige Beschläge zur Auswahl, die für eine stabile Verbindung sorgen. Die flächenbündigen werden oftmals als pflegeleichter und optisch ansprechender bezeichnet.
vollständig gerahmtDuschkabinen mit Rahmen sind in vielen Bädern nach wie vor der Standard. Ihre Vorteile liegen v. a. in der Stabilität und Abgeschlossenheit. Dabei sind sie nicht mehr altbacken, sondern werden durch unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufgewertet. Es stehen Modelle mit Falt-, Pendel-, Schiebe-, Dreh- oder Schwingtür zur Auswahl. Darüber hinaus bieten sich gerahmte Duschabtrennungen für Nischen an, um die Fläche des Badezimmers optimal auszunutzen. Ist im Bad absolut kein Platz für eine Dusche vorhanden, können diese Trennwände in Form eines Badewannenaufsatzes das Duschvergnügen (inkl. Spritzschutz) sichern.

 

Verschiedene Duschmodelle mit Rahmen und ohne nach der Duschsanierung

Bei einer Sanierung können Sie entscheiden, ob die Dusche rahmenlos, teilgerahmt oder vollständig gerahmt sein soll

Duschsanierung: Das richtige Glas für Abtrennungen

Sowohl bei der Duschkabine als auch bei der Duschabtrennung ist die Wahl des richtigen Glases wichtig. Dabei ist nicht nur die Art, sondern gleichzeitig die Dicke entscheidend.

 

Bodengleiche Dusche mit zusammengeklappten Duschtüren halbrund

Echtglas oder Kunststoff

Egal, ob Sie Echt-, Klar-, Edel- oder Kristallglas wählen, das Glas sollte aus Sicherheits- und Stabilitätsgründen eine Stärke von acht Millimetern nicht unterschreiten. Für den kleinen Geldbeutel sind Varianten aus Plexiglas (Kunststoff) verfügbar. Diese haben sich als Standard bewährt und sind bruchsicher. Sie verfügen allerdings über eine geringe Kratzfestigkeit, sind weniger stabil und somit im Endeffekt nicht langlebig.

 

Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Echtglastüren sind in der Regel mit Einscheibensicherheitsglas (ESG) ausgerüstet. Sie sind somit zwar deutlich schwerer als Kunststofftüren, aber gleichzeitig wesentlich stabiler gegen Schläge, Stöße und Verbiegungen. Sollte es wider Erwarten zu einem Bruch kommen, zerfällt das spezielle Sicherheitsglas in zahlreiche kleine, lose zusammenhängende Stücke. Dadurch wird die Verletzungsgefahr stark verringert.

 

Beschichtung

Um Schmutz und Kalk vorzubeugen, empfiehlt sich eine hochwertige Beschichtung des Glases. Sie lässt das Wasser leichter abperlen und sorgt dafür, dass die Glasflächen sich einfacher reinigen und pflegen lassen.

 

Grobe Verschmutzungen und festgesetzte Ablagerungen an den Duschtüren und Trennwänden können Sie folgendermaßen vermeiden: Brausen Sie direkt nach dem Duschen alles von innen zunächst mit klarem, heißem und anschließend mit kaltem Wasser ab. Mit einem Abzieher können Sie dann die restlichen Tropfen abwischen. Auf diese Weise müssen Sie nicht zu scharfen Reinigungsmitteln greifen, die das Glas zerkratzen und damit für Ablagerungen anfälliger machen. Eine sanfte Reinigung mit verdünnter Essigessenz genügt.

 

Individuelle Gestaltung

Das klassische Klarsichtglas sorgt für eine hohe Transparenz. Daneben gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Flächen der Trennwände individuell anzupassen. Besteht der Wunsch nach einem Sichtschutz, kann zum Beispiel blickdichtes Milchglas verwendet werden. Farbige Varianten sind ebenfalls möglich. Für mehr Kreativität im Badezimmer können zusätzlich bedruckte, gemusterte und strukturierte Glasflächen sorgen.

 

Zwei verschiedene Duschabtrennungen nach einer Duschsanierung, einmal mittig mattiert und einmal komplettmattiert mit Punkten

Ob mittig angesetzte Mattierung für mehr Privatsphäre oder verspieltes, individuelles Design: Glastrennwände lassen sich mit vielen Mitteln gestalten

Duschsanierung: Armaturen und Brausen

Die Armatur stellt die Steuerzentrale in der Dusche dar. Sie setzt kaltes und warmes Wasser in das gewünschte Mischungsverhältnis. Die gängigste unter den Armaturen ist der Einhebelmischer. Die Regulierung der Wassertemperatur erfolgt über einen Hebel, die Mischung des Wassers in einer Kartusche. Lange Zeit war die Zweihand-Mischbatterie der Standard. Über zwei Griffe werden kaltes und warmes Wasser separat zugeschaltet. Heute kommen solche Modelle eher in nostalgisch designten Bädern vor.

 

Duscharmatur mit Kopf- und Handbrause mit eckigem Design vor weißem Hintergrund

 

Herkömmliche Standardgarnituren von Duschen bestehen oftmals aus:

  • Handbrause
  • Brauseschlauch
  • Duschstange mit Halterung für Handbrause
  • Seifenschale (gelegentlich)

 

Thermostate

Um die Wassertemperatur optimal regulieren und konstant halten zu können, bedarf es eines Thermostats. Druckveränderungen und andere Unregelmäßigkeiten werden automatisch ausgeglichen, was bei Mischbatterien nicht der Fall ist. Als Einbautypen stehen Bauherren sowohl eine Aufputz- als auch eine Unterputzmontage zur Verfügung.

 

Beim Kauf eines Brausethermostats sollten Sie nicht nur auf das Design achten, sondern ebenfalls auf die Funktionen. Aus Sicherheitsgründen empfehlen sich ein Verbrühschutz sowie ein Temperaturbegrenzer. Empfehlenswert ist darüber hinaus eine integrierte Wassersparfunktion.

 

Bei einer Duscharmatur können Sie Ein- oder Zweihebelmischer bzw. Aufputz- oder Unterputzarmaturen verwenden

 

Brausen

Der Duschkopf kann unterschiedliche Formen besitzen: Von stab– über quaderförmig bis hin zu eckig oder rund. Bei den meisten Duschgarnituren kann er mithilfe eines Schiebers entlang der Stange in beliebiger Höhe positioniert werden. Kostenintensivere Sets sind sogar mit einer zusätzlichen, fest installierten Kopfbrause ausgestattet.

 

Eine Handbrause mit Wasserstrahl und ein Duschpaneel

Eine ausgewählte Garnitur bietet höchstes Duschvergnügen

 

Bodengleiche, großformatige Duschflächen und Multifunktionsduschen werden oftmals mit umfangreicheren Armaturen bestückt. Es können sich hier sowohl Hand- als auch Kopfbrausen finden. Duschpaneele mit Kopf-, Hand- und Seitenbrausen sind ebenfalls üblich. Die Handbrause ist dabei in der Regel mit verschiedenen Strahlarten, von sanft perlend bis kräftig massierend, ausgestattet. Für einen großflächigen Brauseregen sorgen fest installierte Kopf- bzw. Regenbrausen. Sie besitzen einen größeren Duschkopf als die Handbrause. Massagedüsen in den Seitenbrausen ermöglichen eine angenehme Körpermassage. Hinzu kommen Schwallbrausen, die das Wasser wie einen Wasserfall auf den Benutzer herabprasseln lassen.

Duschsanierung: Ablaufgarnituren und Duschrinnen

Überall, wo Wasser zugeführt wird, muss es anschließend wieder abfließen. Entsprechende Ablaufsysteme sorgen für einen störungsfreien Abfluss und weisen dem Wasser den richtigen Weg. Sie bestehen aus Ablaufkörper, Siphon, Abdichtung, Abdeckung und Anschlussrohren. Durchlaufstarke Duschen verlangen nach einem adäquaten und leistungsstarken Ablaufsystem mit hoher Fließgeschwindigkeit. Auch die Größe des Ablauflochs sowie die Einbauhöhe der Duschwanne sind zu berücksichtigen. Bei bodengleichen Duschen kommen Duschrinnen bzw. Bodenabläufe zum Einsatz.

 

Zwei Duschabläfue, einmal Linienförmig und einmal punktuell

Damit das Wasser während des Duschens abfliesen kann, können Punkt- oder Linienabläufe eingebaut werden

 

Duschrinnen und Bodenabläufe

Für die modernen bodenebenen Duschen muss eine schnelle Ableitung der Wassermassen gewährleistet sein, um Überschwemmungen im Bad zu vermeiden. Zwei verschiedene Ablaufsysteme zur Entwässerung stehen dafür zur Verfügung:

 

PunktentwässerungLinienentwässerung
Quadratischer AbflussAbfluss in Rinnenform
Rundes oder eckiges RostHohe Ablaufleistung
Rost (Material und Muster) individualisierbarIntegriertes Gefälle
Abdeckung (Material und Muster) individualisierbar

 

Die Größe der Duschfläche und die verwendeten Materialien sind frei wählbar, was eine individuelle Gestaltung ermöglicht. Als Werkstoffe für den Boden können zum Beispiel Fliesen oder Keramik, aber auch Naturstein oder Mosaik zum Einsatz kommen. Zum Teil können die Ablaufsysteme mit dem Bodenbelag der Dusche überzogen werden. Dann fallen sie noch weniger ins Auge.

Duschsanierung: Wellnesslösungen

Im Duschbereich sind ebenfalls Wellnessoptionen möglich. Sie können dabei zwischen Multifunktions- oder Dampfduschen wählen. Beide Duschformen bieten höchsten Genuss und Wellness für zu Hause. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie die jeweiligen Besonderheiten beachten.

 

Multifunktionsduschen

Für das richtige Wohlfühlambiente in diesem Duschmodell wird eine ausreichend große Fläche benötigt. Hinzu kommen spezielle Armaturen, die einen beim Duschen von allen Seiten mit Wasser versorgen. Dazu gehören Kopf-, Hand- und Seitenbrausen. Diese können in einer breiten Säule – dem Duschpaneel – integriert sein, das mit vielfältigen Funktionen für prickelnden Hochgenuss sorgt.

Kernstück der meisten Wellnessduschen ist eine großformatige Regenschauer-Kopfbrause. Sie umschließt den gesamten Körper sanft mit Wasser und sorgt für das gewünschte Spa-Gefühl. Wohltuende Körpermassagen bieten Seitenbrausen mit Massagedüsen. Integrierte Kneippschläuche können außerdem therapeutische Zwecke erfüllen. Durch die häufig großen Maße der Multifunktionsduschen kann auf Wunsch eine Sitzbank untergebracht werden. Bei Bedarf kann diese zusätzlich beheizt werden. Farblichtwechsler und ein Musiksystem erhöhen zusätzlich den Wellnessfaktor.

 

Dampfdusche mit Sitzbank

Eine Dampfdusche ermöglicht beides: Erfrischende Duschen und wohltuende Dampfbäder

 

Dampfduschen

Hoch im Kurs stehen Dampfduschen. In diesen Modellen sorgt ein Generator für eine durchgängig hohe Luftfeuchtigkeit, sodass sich ein Dampfnebel bildet. Die Temperatur kann individuell angepasst werden und liegt je nach Einstellung zwischen 40 und 48 Grad. Integrierte Sitzbänke, beheizt oder unbeheizt, laden zum Verweilen und Entspannen ein. Atemwegsreizungen, Muskelschmerzen oder Kreislaufprobleme können durch ein Dampfbad gelindert werden. Die Beigabe von Duftessenzen kann das persönliche Wohlbefinden zusätzlich steigern. Weitere Sinne können durch Farblichtmodule mit speziellen Programmen oder eingebaute Lautsprecher mit Musiksystem angesprochen werden.

Duschsanierung: Lichtspiele

Um den Duschbereich in eine behagliche Wohlfühloase zu verwandeln, bedarf es der richtigen Beleuchtung. Zur normalen Raumbeleuchtung sorgen daher diverse Licht-, Farb- oder LED-Duschen für ein stimmungsvolles Ambiente und verwandeln herkömmliche Duschen in Wellnessoasen.

Farbduschen bestehen oftmals aus einer mit unterschiedlich vielen LEDs ausgestatteten Kopfbrause. Einfarbige LED-Farbduschen vermitteln in erster Linie eine entspannende Atmosphäre. Modelle mit verschiedenen, individuell einstellbaren Farben besitzen hingegen einen therapeutischen Nutzen. Die von Farbbrausen erzeugten Energien wirken sich positiv auf die Selbstheilungsprozesse des Körpers aus. Sie können bei Stress als auch bei körperlichen Beschwerden wohltuend sein.

 

Walk-In-Dusche mit beleuchteter Nische

 

Die Lichtintensität von Farbduschen reicht jedoch in den Wintermonaten nicht aus, um für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen. Hier bieten sich Lichtduschen an. Sie besitzen ebenfalls eine therapeutische Wirkung, da sie mit ihrer enormen Lichtintensität von mindestens 2500 Lux das Sonnenlicht imitieren.

Zum Highlight jeder Dusche werden wasserdichte LED-Lichtbänder, die sich an unterschiedlichen Stellen wunderbar in die Dusche integrieren lassen. Ob von der Decke strahlend, an der Wand oder aber im Sockel eingebaut – diese Lichtleisten machen überall eine gute Figur. Farblich bieten sie zusätzlich einen großen Spielraum und können somit auf individuelle Vorlieben abgestimmt werden.

 

Bei der Installation von Licht im Bad ist in jedem Falle zu beachten, dass die Beleuchtung fachgerecht und der elektrische Anschluss mit entsprechender Abdichtung der Verkabelung installiert wird.

Tipps für die Duschsanierung: Kompetente Beratung vor Ort

Sie wünschen sich eine Wellnesslösung für Ihr Bad? Sie möchten Ihre in die Jahre gekommene Duschkabine renovieren lassen? Unsere Profis für Planung und Gestaltung schöner Bäder beraten Sie. In unseren Badausstellungen finden Sie kompetente Ansprechpartner an verschiedenen Standorten. Egal, ob Sie Ihre Dusche renovieren oder sanieren lassen wollen, unsere Mitarbeiter beantworten Ihre Fragen jederzeit gerne.