Die Dusche – Pro und Kontra

DAS FÜR UND WIDER EINES DUSCHBADS

Sie ist überaus praktisch und sehr beliebt: Die Dusche. Mehr als die Hälfte aller Deutschen nutzen sie jeden Morgen, um sich für den Tag startklar zu machen. Wenn das Badezimmer jedoch nicht genug Platz für eine zusätzliche Badewanne bietet, muss nach einem anstrengenden Arbeitstag auf das entspannende Vollbad verzichtet werden. Welche Vor- und Nachteile ein reines Duschbad mit sich bringt, erfahren Sie in unserer Übersicht.

 

Duschen oder baden: Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse

Die schnelle Dusche am Morgen ist für viele genauso unverzichtbar wie das erholsame Vollbad nach einem stressigen oder kalten Tag. Doch nicht jedes Bad bietet die baulichen Voraussetzungen, um beides zu integrieren. Zum einen fehlt in kleinen Badezimmern häufig der Platz, zum anderen lässt sich der Wunsch nach Bewegungsfreiheit und altersgerechter Funktionalität nicht immer mit dem Einbau von Dusche und Wanne vereinbaren. Wenn eine Entscheidung erforderlich ist, sollten Sie daher Schritt für Schritt Ihre Bedürfnisse mit den einzelnen Vor- und Nachteilen beider Elemente abgleichen. Unsere Pro- und Kontra-Übersicht soll Sie dabei unterstützen.
 
Bodenebene Dusche mit Sitzbank

Die Dusche: Das spricht dafür

Ein durchschnittlicher Duschgang dauert üblicherweise sechs Minuten. Damit ist die morgendliche Erfrischung unter der Dusche nicht nur weniger zeitintensiv als ein Bad, was gerade dann von Vorteil ist, wenn es schnell gehen muss. Auch der Wasserverbrauch ist deutlich geringer. Dadurch lassen sich einerseits Kosten für Wasser aber auch Energie sparen. Schließlich muss die Heizung weniger Liter an Wasser auf die gewünschte Temperatur bringen. Die Menge an Wasser, die man für ein Vollbad in einer herkömmlichen Badewanne benötigt, reicht aus, um etwa viel Mal zu duschen.

Zudem ist eine Dusche, selbst wenn man dem Trend der bodengleichen Variante folgt, meist platzsparender als eine Wanne. Gerade älteren und anderweitig bewegungseingeschränkten Menschen ermöglicht sie in dieser Form zudem einen besonders komfortablen und leichten Zugang. Auf Komfort muss dabei nicht verzichtet werden: Ein wandmontierter Klappsitz oder eine gemauerte Bank sorgen dafür, dass das Duschen nicht zwingend im Stehen ablaufen muss. Der erhöhte Komfort kann allerdings dazu einladen, länger unter der Brause zu verweilen, wodurch wiederum mehr Wasser verbraucht wird.

Eine Dusche verspricht weiterhin eine gründlichere Reinigung als ein Bad, da beim Duschen der vom Körper abgewaschene Schmutz direkt weggespült wird. Darüber hinaus werden Haut und Kreislauf weniger belastet, sodass man nach der Dusche erfrischt in den Tag starten kann. Richtig fit und energiegeladen, fühlt man den täglichen Aufgaben gleich viel besser gewachsen.
 
Bodengleiche Dusche mit Doppeltür aus Glas von Mauersberger

Die Dusche: Das spricht dagegen

Gerade in Familienhaushalten empfiehlt es sich, wenn im Bad nur ein Element Platz hat, die Badewanne der Dusche vorzuziehen. Für Kleinkinder sind Duschen in der Regel nur wenig geeignet. Da sie die Armaturen noch nicht selbst erreichen können, müssen die Eltern mitduschen, was wiederum eine ausreichende Größe der Dusche und somit Fläche erfordert. Bis zu einem gewissen Alter sind Kinder zudem noch nicht in der Lage, sich selbst richtig zu waschen, sodass es in jedem Fall elterlicher Unterstützung bedarf. Die Beaufsichtigung ist weiterhin unerlässlich, wenn man Gefahren wie Verbrühungen oder Stürzen von vorherein aus dem Weg gehen will.

Zwar sind Duschen im Normalfall platzsparender als Badewannen, sollen sie aber auch von älteren oder behinderten Menschen genutzt werden, ist eine entsprechend geräumige, barrierefreie Gestaltung inklusive Sitzgelegenheit erforderlich, wodurch auch der Preis für die jeweilige Dusche steigt. Allerdings kann nur so der Zugang mit Gehhilfen oder einem Rollstuhl gewährleistet werden. Die herkömmliche Dusche ist somit nicht unbedingt für ältere Menschen oder jene mit Handicap geeignet.

Während eine Wanne sowohl das Duschen als auch das Baden ermöglicht, bleibt einem in der Dusche diese Auswahl verwehrt. Zudem bieten herkömmliche Duschen nicht den therapeutischen und gesundheitsfördernden Nutzen, der wiederum durch eine Badewanne gegeben ist. Bei Erkältungen, Muskelverspannungen oder Rückenschmerzen ist ein entspannendes Vollbad eine wahre Wohltat.

Vielfältige Duschvarianten: Wir beraten Sie gern

Ihre Entscheidung ist nach reiflicher Überlegung und Abwägung der Vor- und Nachteile auf eine Dusche gefallen. Nun wollen Sie im nächsten Schritt das für Sie passende Modell ausfindig machen. Das kompetente Fachpersonal in unseren Badausstellungen unterstützt Sie gerne bei Ihrer Auswahl.